
Im langjährigen Streit um ein Millionenbußgeld wegen Datenschutzverstößen hat das Landgericht Berlin die Strafe gegen die Wohnungsbaugesellschaft Deutsche Wohnen auf 900.000 Euro festgesetzt. Die Berliner Datenschutzbehörde hatte 2019 wegen Verstößen gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ursprünglich 14,5 Millionen Euro verhängt. Das Unternehmen, das inzwischen zum Immobilienkonzern Vonovia gehört, war gegen den Bescheid vorgegangen und hatte sich durch mehrere Instanzen gewehrt.
Aus Sicht der Kammer liegt ein Verstoß gegen die DSGVO vor, weil Deutsche Wohnen zwischen Ende Mai 2018 und Anfang März 2019 keine ausreichenden technischen und organisatorischen Vorkehrungen getroffen hatte, um nicht mehr benötigte Mieterdaten regelmäßig zu löschen. Die Behörde stellte bei Stichproben unter anderem unrechtmäßig gespeicherte Kopien von Personalausweisen, Gehaltsabrechnungen und Mietschuldenfreiheitsbescheinigungen fest. Nach Angaben der Datenschutzaufsicht soll die Zahl der betroffenen Mieter im sechsstelligen Bereich gelegen haben.
Die Richter bewerteten den Verstoß jedoch „in einem milderen Licht“ und sahen die ursprünglich angesetzte Summe von rund 14 Millionen Euro als nicht gerechtfertigt an. Positiv wurde gewertet, dass das Unternehmen kooperiert und ein umfangreiches IT-Projekt zur Einführung eines datenschutzkonformen Archivsystems gestartet hatte. Gleichzeitig hielt das Gericht fest, dass Deutsche Wohnen die notwendigen Anpassungen schneller hätte umsetzen können. Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer nach rund dreimonatiger Beweisaufnahme eine Geldbuße in Höhe von 7,3 Millionen Euro gefordert.
Der Fall hatte zwischenzeitlich grundsätzliche Bedeutung für die Sanktionierung von Unternehmen nach der DSGVO erlangt. Das Landgericht Berlin hatte das Verfahren 2021 zunächst wegen eines Verfahrenshindernisses eingestellt, weil die Behörde keine konkret verantwortliche natürliche Person benannt hatte. Auf Beschwerde der Staatsanwaltschaft befasste sich das Berliner Kammergericht mit dem Fall und rief den Europäischen Gerichtshof (EuGH) an. Dieser entschied im Dezember 2023, dass Datenschutzbehörden Bußgelder auch dann direkt gegen Unternehmen verhängen dürfen, wenn keine individuelle Ordnungswidrigkeit einer Leitungsperson nachgewiesen ist – vorausgesetzt, der Verstoß wurde schuldhaft begangen. Auf dieser Grundlage musste das Landgericht nun erneut entscheiden und setzte das Bußgeld deutlich unterhalb der ursprünglichen Forderung fest.
Taipei is doubling down on efforts to cut consumption of single-use beverage cups, rolling out a city-backed discount that rewards customers for bringing their own containers to popular hand-shaken drink chains. From July 2 through Dec. 31, consumers who visit participating Taipei outlets of Milksha (迷客夏) and TEA TOP on Thursdays will receive a NT$10 discount per drink when they use a reusable cup, up from the standard NT$5 required by national rules.
The program, jointly launched by the Taipei Environmental Protection Department and the two chains, covers 46 Taipei stores and is capped at 50 discounted drinks per outlet each Thursday. The NT$10 reduction combines the existing NT$5 price difference that chains must offer under the "Restrictions on the Use of Disposable Beverage Cups" with an additional NT$5 subsidy from the city. The offer does not apply to prepaid or stored-value orders, and outlets in other municipalities continue to provide only the basic NT$5 discount.
Taipei officials say the initiative builds on a smaller 2023 pilot with five brands and 18 outlets that generated 4,385 instances of reusable-container use between Sept. 18 and Oct. 9. By expanding the scope and duration and partnering with high-traffic milk tea brands, the city estimates the latest round could spur about 50,000 drinks served in personal cups, cutting a similar number of disposable cups from the waste stream. Authorities argue that as more people adjust their daily purchasing habits, the cumulative impact on waste reduction, resource use and environmental pressure will become increasingly significant.
The city is also tying the push to its digital payments ecosystem. Consumers who register for the "Plastic Reduction EasyLife" (減塑EasyLife) campaign in the EasyCard Pay (悠遊付) app and link a mobile barcode can earn additional rewards when they buy drinks in reusable cups and opt for cloud invoices, on top of the price discount offered at the counter. Taipei officials frame the effort as a public–private partnership designed to make environmentally friendly behavior financially attractive, positioning the weekly rebate as both a way to trim beverage costs and a step toward a longer-term shift away from disposable cups in one of the world’s most beverage-focused urban markets.