
Ein einziges Foto setzt mitten im Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt die politische Kommunikation der CDU unter Druck. Das Bild, aufgenommen bei einer Podiumsdiskussion in Halberstadt, zeigt AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund und den CDU-Landtagsfraktionschef Guido Heuer eng beieinander. Beide greifen zum gleichen Mikrofon, Heuer stützt sich sichtbar auf Siegmunds Schulter – eine Szene, die in sozialen Netzwerken den Eindruck von Vertrautheit und Nähe zwischen beiden Politikern geweckt hat. In einem Bundesland, in dem seit Monaten über die Stabilität der von der CDU ausgerufenen „Brandmauer“ zur AfD diskutiert wird, reicht ein solcher Moment für eine weitreichende Debatte.
Heuer weist den Vorwurf einer politischen Annäherung entschieden zurück. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur betonte der CDU-Politiker, die Situation sei „eher Konfrontation, keine Verbrüderung“ gewesen. Hintergrund sei gewesen, dass sich mehrere Diskutanten zwei Mikrofone teilen mussten. Als Siegmund aus Heuers Sicht „die Unwahrheit“ gesagt habe, habe er ihm ins Mikrofon gegriffen, um zu widersprechen. Mehr sei darin nicht zu sehen, sagt Heuer. Ähnlich äußerte sich Ministerpräsident Sven Schulze (CDU), der erklärte, man solle das Foto „nicht überbewerten“; Heuer habe lediglich nach einem Mikro gegriffen.
Die Diskussion fällt in eine Phase, in der die parteipolitische Statik im Land im Umbruch ist. Für die Landtagswahl am 6. September sehen Umfragen die AfD mit rund 40 Prozent klar vor der CDU, die demnach bei etwa 25 Prozent liegt. Diese Konstellation befeuert immer wieder Spekulationen, ob beide Parteien nach der Wahl zusammenarbeiten könnten. Schulze hat eine Kooperation jedoch mehrfach ausgeschlossen und versucht, die Abgrenzungslinie zu halten, während zugleich der Druck wächst, auf mögliche künftige Mehrheitsverhältnisse Antworten zu formulieren. Dass das Foto aus Halberstadt nun in diese Diskussion hineinspielt, zeigt die Nervosität im politischen Betrieb.
AfD-Spitzenkandidat Siegmund interpretiert die Aufregung um das Bild anders. In sozialen Netzwerken attackiert er die CDU und setzt weiterhin auf eine Alleinregierung seiner Partei. „Wir können unser Land nicht mit denen retten, die es in diese Lage gebracht haben“, schrieb er auf X. Zugleich betonte er gegenüber der „Magdeburger Volksstimme“, ihm sei bei allen politischen Differenzen ein „vernünftiger Umgang miteinander“ wichtig. Die Kritik an der Szene wertet er als „künstliche Aufregung“ und Beleg für die „Verzweiflung unserer politischen Gegner“. Während die CDU-Spitze versucht, den Vorfall kommunikativ kleinzuhalten, nutzt die AfD die Debatte, um sich sowohl als stärkste Kraft in den Umfragen als auch als Zielscheibe der übrigen Parteien zu inszenieren.
Der Vorfall überschattet damit auch den landespolitisch fokussierten CDU-Landesparteitag in Dessau-Roßlau, der am Wochenende ohne prominente Bundesvertreter wie Bundeskanzler Friedrich Merz stattfand. Die Christdemokraten wollten dort bewusst die eigenen Themen und den Kurs von Schulze für den Wahlkampf in den Mittelpunkt stellen. Dass nun ein Bild von einer externen Podiumsdebatte die Aufmerksamkeit bindet, unterstreicht, wie stark Symbolbilder in Zeiten intensiver Wahlkämpfe wirken – und wie schnell sie die strategisch gewollte Botschaft einer Partei in den Hintergrund drängen können.

New World Development Co. and Ares Management Corp. have sharply cut asking prices for units at their grade-A office project in Hong Kong’s Cheung Sha Wan district, in one of the deepest discounts seen in the city’s commercial property market. According to people familiar with the matter and local media reports, prices at 83 Wing Hong Street have been reduced by as much as 57% from levels when the project first launched sales in 2024, with some units now offered below the developer’s original land cost.
After factoring in discounts and rebates, certain floors at the 28-storey tower are being marketed at about HK$5,600 per square foot, with other units around HK$7,000 per square foot, the people said. That compares with initial asking prices of roughly HK$13,000 per square foot at the start of the year and is lower than the about HK$7,996 to HK$8,000 per square foot New World paid for the site in 2017. The aggressive pricing underscores the pressure facing owners of commercial assets outside Hong Kong’s core business districts, even as sentiment in the broader property market has started to improve.
The building, completed in 2023 and branded “83 Wing Hong Street,” is located near Lai Chi Kok MTR station in Kowloon, about a five-minute walk from the railway and around a 20-minute train ride from Central. It comprises office space from the fifth floor upward, with a total gross floor area of roughly 440,000 square feet and includes both office and retail components. While the steep reductions have helped lift transaction momentum in recent weeks, they also highlight how landlords in non-core locations are having to adjust expectations to clear inventory.
Hong Kong’s office sector remains weighed down by high vacancies, particularly outside the traditional Central business district. Data from CBRE show the citywide office vacancy rate stood at 16.8% at the end of March, close to a historic high, amid a wave of new completions. That contrasts with signs of a broader recovery in the residential segment, leaving some investors reassessing exposure to commercial assets. Ares declined to comment on the pricing moves, while New World did not respond to requests for comment, according to earlier reports.