
Der Berliner Untersuchungsausschuss zur Vergabe von Fördermitteln für Projekte gegen Antisemitismus kommt bei der Aufklärung kaum voran. Ex-Kultursenator Joe Chialo (CDU), zentrale Figur in der Affäre um einen zusätzlichen Fördertopf in Höhe von 3,4 Millionen Euro, verweigerte im Abgeordnetenhaus wiederholt die Auskunft. Trotz zahlreicher Nachfragen aus allen Fraktionen blieb der frühere Senator bei der Linie, sich auf sein Aussageverweigerungsrecht zu berufen, wie er es bereits zu Beginn der Sitzung angekündigt hatte.
Die Vorsitzende des Ausschusses, Manuela Schmidt (Linke), pochte auf das „berechtigte parlamentarische Interesse an Aufklärung“ und stellte detaillierte Fragen zu internen Bedenken in der Kulturverwaltung gegen einzelne Projekte. Chialo, begleitet von zwei Anwälten, verwies jedoch in nahezu identischer Formulierung immer wieder auf die Empfehlung seines Rechtsbeistands, keine inhaltlichen Angaben zu machen. Dieses Muster setzte sich durch die gesamte Sitzung fort und betraf auch Fragen anderer Ausschussmitglieder.
Zu den zentralen Streitpunkten zählt der Vorwurf von Grünen und Linken, die Vergabe der Mittel sei nach unklaren Kriterien und unter unzulässigem Druck aus der CDU-Fraktion erfolgt. Im Fokus stehen insbesondere der CDU-Fraktionschef Dirk Stettner und der haushaltspolitische Sprecher Christian Goiny, die die Kulturverwaltung – zunächst unter Chialo, später unter seiner parteilosen Nachfolgerin Sarah Wedl-Wilson – auf bestimmte, von ihnen favorisierte Empfänger hingewiesen haben sollen. Der Landesrechnungshof bewertete die Förderung in einem Prüfbericht als „evident rechtswidrig“, was den politischen Druck zusätzlich erhöht.
Die Spannungen im Ausschuss traten auch in Randbemerkungen offen zutage. Als der Grünen-Abgeordnete Daniel Wesener Chialo augenzwinkernd fragte, ob er das Wetter schön finde, beantragten dessen Anwälte eine Sitzungsunterbrechung. Im Anschluss forderte Chialo, solche Fragen als nicht sachdienlich zurückzuweisen – die Vorsitzende folgte dem und mahnte eine Beschränkung auf den Untersuchungsgegenstand an. Parallel denkt der Ausschuss nun über Konsequenzen nach, um die Blockade zu durchbrechen; zugleich sollen Stettner und Goiny erneut geladen werden. Der Ausschuss war im Dezember 2025 auf Antrag von Grünen und Linken eingesetzt worden, Chialo selbst war bereits im Mai desselben Jahres zurückgetreten und hatte dies mit Kürzungen im Kulturhaushalt begründet, nicht mit der Fördermittelpraxis.

New World Development Co. and Ares Management Corp. have sharply cut asking prices for units at their grade-A office project in Hong Kong’s Cheung Sha Wan district, in one of the deepest discounts seen in the city’s commercial property market. According to people familiar with the matter and local media reports, prices at 83 Wing Hong Street have been reduced by as much as 57% from levels when the project first launched sales in 2024, with some units now offered below the developer’s original land cost.
After factoring in discounts and rebates, certain floors at the 28-storey tower are being marketed at about HK$5,600 per square foot, with other units around HK$7,000 per square foot, the people said. That compares with initial asking prices of roughly HK$13,000 per square foot at the start of the year and is lower than the about HK$7,996 to HK$8,000 per square foot New World paid for the site in 2017. The aggressive pricing underscores the pressure facing owners of commercial assets outside Hong Kong’s core business districts, even as sentiment in the broader property market has started to improve.
The building, completed in 2023 and branded “83 Wing Hong Street,” is located near Lai Chi Kok MTR station in Kowloon, about a five-minute walk from the railway and around a 20-minute train ride from Central. It comprises office space from the fifth floor upward, with a total gross floor area of roughly 440,000 square feet and includes both office and retail components. While the steep reductions have helped lift transaction momentum in recent weeks, they also highlight how landlords in non-core locations are having to adjust expectations to clear inventory.
Hong Kong’s office sector remains weighed down by high vacancies, particularly outside the traditional Central business district. Data from CBRE show the citywide office vacancy rate stood at 16.8% at the end of March, close to a historic high, amid a wave of new completions. That contrasts with signs of a broader recovery in the residential segment, leaving some investors reassessing exposure to commercial assets. Ares declined to comment on the pricing moves, while New World did not respond to requests for comment, according to earlier reports.