
Trotz leicht gestiegener Ausgaben bleibt der Investitionsstau an Hessens Schulen nach Einschätzung der Bildungsgewerkschaft GEW enorm: Mindestens sechs Milliarden Euro fehlen für Bau und Sanierung, teilte die Gewerkschaft unter Verweis auf eigene Berechnungen mit. „Möglicherweise liegt der Wert auch deutlich höher. Leider will die Landesregierung es nicht genau wissen und verweigert eine Abfrage“, sagte der hessische GEW-Vorsitzende Thilo Hartmann. Die Schätzung stützt sich auf Daten des Statistischen Landesamts und zusätzliche Recherchen, in die nach GEW-Angaben auch Bauausgaben ausgegliederter Unternehmen eingeflossen sind, die in der offiziellen Statistik nicht auftauchen.
Nach GEW-Berechnungen sind die realen Investitionen und Unterhaltungsausgaben im Jahr 2024 zwar moderat gestiegen. Zwischen 1992 und 2024 wurden landesweit im Schnitt 804 Euro pro Schülerin und Schüler jährlich in den Schulbau und die Schulinfrastruktur investiert, nach 795 Euro im Jahr zuvor. Die Gewerkschaft sieht darin aber keinen Durchbruch, sondern lediglich eine leichte Korrektur nach oben. Viele Gebäude seien weiterhin marode, Klassen würden in Containern unterrichtet, Toilettenanlagen seien oft in schlechtem Zustand und an zahlreichen Standorten fehle es grundsätzlich an Platz.
Die GEW warnt, dass die Finanzlage vieler Kommunen eine Beseitigung des Sanierungsstaus unmöglich mache. „In jedem Fall sind die hessischen Kommunen nicht in der Lage, den bestehenden Investitionsbedarf im Schulbau zu decken“, so Hartmann. Die schwache Entwicklung der Schulbauausgaben und die knappen Kassen vor Ort drohten das Problem maroder Schulen zu einem Dauerzustand werden zu lassen. Aus Sicht der Gewerkschaft steht deshalb auch das Land in der Pflicht. Sie fordert ein eigenes Schulbau-Investitionsprogramm, weil die bisherige Unterstützung von Land und Bund aus ihrer Sicht nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken.
Das Kultusministerium verweist hingegen auf die Zuständigkeit der Schulträger, also kreisfreie Städte und Landkreise, wenn es um Bau und Infrastruktur der Schulen geht. Diese würden von Land und Bund finanziell unterstützt, betonte das Ministerium auf Anfrage. Wie groß der tatsächliche Investitionsbedarf aus Sicht der Landesregierung ist, bleibt jedoch offen. Konkrete, landesweit erhobene Zahlen zum Zustand der Gebäude gibt es nach Darstellung der GEW bislang nicht – ein Umstand, den die Gewerkschaft als zentrales Hindernis für eine zielgerichtete Planung bezeichnet.
Die Investitionen in den Schulbau unterscheiden sich regional deutlich. Nach GEW-Angaben lag der Hochtaunuskreis mit durchschnittlich 1.500 Euro pro Schülerin und Schüler an der Spitze, während die Stadt Kassel mit 331 Euro das Schlusslicht bildete. Die Gewerkschaft warnt, dass solche Unterschiede die Bildungsbedingungen im Land weiter auseinanderdriften lassen könnten. Der jüngste Zwischenfall an einer Schule in Marburg, wo an der Astrid-Lindgren-Schule ein Teil der Decke auf einer Fläche von vier mal vier Metern herabgestürzt sein soll, dient der GEW als Beispiel dafür, welche Folgen ein über Jahre aufgestauter Sanierungsbedarf haben kann.

New World Development Co. and Ares Management Corp. have sharply cut asking prices for units at their grade-A office project in Hong Kong’s Cheung Sha Wan district, in one of the deepest discounts seen in the city’s commercial property market. According to people familiar with the matter and local media reports, prices at 83 Wing Hong Street have been reduced by as much as 57% from levels when the project first launched sales in 2024, with some units now offered below the developer’s original land cost.
After factoring in discounts and rebates, certain floors at the 28-storey tower are being marketed at about HK$5,600 per square foot, with other units around HK$7,000 per square foot, the people said. That compares with initial asking prices of roughly HK$13,000 per square foot at the start of the year and is lower than the about HK$7,996 to HK$8,000 per square foot New World paid for the site in 2017. The aggressive pricing underscores the pressure facing owners of commercial assets outside Hong Kong’s core business districts, even as sentiment in the broader property market has started to improve.
The building, completed in 2023 and branded “83 Wing Hong Street,” is located near Lai Chi Kok MTR station in Kowloon, about a five-minute walk from the railway and around a 20-minute train ride from Central. It comprises office space from the fifth floor upward, with a total gross floor area of roughly 440,000 square feet and includes both office and retail components. While the steep reductions have helped lift transaction momentum in recent weeks, they also highlight how landlords in non-core locations are having to adjust expectations to clear inventory.
Hong Kong’s office sector remains weighed down by high vacancies, particularly outside the traditional Central business district. Data from CBRE show the citywide office vacancy rate stood at 16.8% at the end of March, close to a historic high, amid a wave of new completions. That contrasts with signs of a broader recovery in the residential segment, leaving some investors reassessing exposure to commercial assets. Ares declined to comment on the pricing moves, while New World did not respond to requests for comment, according to earlier reports.